Roadtrip Andalusien

  • Reiseziele: Malaga → Marbella → Mijas Pueblo → Tarifa → Duna de Valdevaqueros → Gibraltar → Cádiz → Sevilla → Ronda → zurück nach Malaga
  • Dauer: 8–10 Tage ideal für entspanntes Reisen
  • Anreise: Flug nach Malaga, Mietwagen für Roadtrip
  • Unterkunft: Mischung aus Boutique-Hotels, Apartments & landestypischen Pensionen
  • Highlights: Ronda, Tarifa-Strände, Duna de Valdevaqueros, Altstädte Cádiz & Sevilla, Marbella-Promenade, Mijas Pueblo, Gibraltar, Küstenstraße mit Aussicht
  • Genuss: Tapas, frischer Fisch, Sherry, lokale Weine
  • Praktisch: Mietwagen, bequeme Schuhe, Sonnencreme, Kamera

Malaga – Startpunkt & Kultur

Mein Roadtrip beginnt in Malaga, der lebendigen Hauptstadt der Costa del Sol. Die Stadt ist eine perfekte Mischung aus Kultur, Gastronomie und Meer. Ich habe durch die Altstadt geschlendert, die Alcazaba besichtigt, ein paar Stunden am Hafen verbracht und die Tapas-Szene getestet – frischer Fisch, Gazpacho und ein Glas lokaler Wein machten Lust auf mehr Andalusien.

Marbella – Luxus, Strand & Promenade

Nach einer kurzen Fahrt Richtung Westen erreicht man Marbella. Berühmt für Luxusvillen, Yachten und glamouröse Strandclubs, hat mich vor allem die Altstadt fasziniert: weiße Häuser, enge Gassen und kleine Plätze voller Cafés. Abends schlenderte ich die Strandpromenade entlang und genoss das bunte Treiben zwischen Touristen, Einheimischen und Straßenmusik. Ein perfekter Mix aus Strandflair und städtischem Lifestyle.

Mijas Pueblo – charmantes Bergdorf

Etwas im Hinterland, aber nur 30 Minuten von Marbella, liegt das Bergdorf Mijas Pueblo. Es ist ein traditionelles, weiß getünchtes Dorf mit Kunsthandwerksläden, verwinkelten Gassen und fantastischem Meerblick. Ich habe mir Zeit genommen, durch die Gassen zu schlendern, einen Kaffee auf der Plaza zu trinken und die Ruhe abseits der Küste zu genießen.

Küstenfahrt nach Tarifa – Panoramen & Highlights

Die Fahrt von Marbella nach Tarifa entlang der Küste ist ein Erlebnis für sich: die A7/Küstenstraße bietet spektakuläre Ausblicke auf das Mittelmeer, kleine Buchten, versteckte Strände und weiße Dörfer wie Estepona. Auf dem Weg lohnt ein Stopp bei Bolonia, um die römischen Ruinen und die gigantische Sanddüne zu erkunden – ein Highlight für Fotos und kleine Spaziergänge.

Tarifa – Windsurfer-Paradies & Atlantik

In Tarifa, der südlichsten Stadt Europas, trifft man auf endlose Strände und die Meerenge von Gibraltar. Die Duna de Valdeva queros ist ein absolutes Highlight für Naturfans und Windsurfer: kilometerlanger Sand, rauschende Wellen und die Weite des Atlantiks. Hier habe ich lange Spaziergänge unternommen, das Kite-Spektakel beobachtet und die unberührte Natur genossen.

Gibraltar – Felsen, Affen & Aussicht

Nur eine kurze Fahrt von Tarifa entfernt liegt Gibraltar. Ein Ausflug auf den berühmten Felsen lohnt sich: spektakuläre Aussicht über die Meerenge, Besuch der Affenkolonie und die historische Altstadt. Von hier kann man sogar Marokkos Küste bei klarem Wetter sehen – ein beeindruckender Moment.

Cádiz – historische Küstenstadt

Cádiz ist eine der ältesten Städte Europas. Ich habe die Altstadt erkundet, auf der Uferpromenade spaziert und die Atmosphäre zwischen bunten Häusern, kleinen Plätzen und Kirchen aufgesogen. Abends locken die Tapas-Bars mit frischem Fisch, Sherry und einer lebhaften Stimmung – ein echtes kulinarisches Highlight.

Sevilla – Flamenco, Paläste & andalusisches Flair

In Sevilla spürt man das Herz Andalusiens: prachtvolle Paläste, bunte Innenhöfe und lebendige Plätze. Ich habe die Kathedrale von Sevilla besucht, durch das Viertel Santa Cruz geschlendert und den Abend bei Flamenco-Live-Musik genossen – ein kultureller Höhepunkt des Trips.

Ronda – Bergstadt & spektakuläre Schlucht

Auf dem Rückweg nach Malaga liegt Ronda dramatisch auf den Klippen über der Schlucht El Tajo. Die Brücke, die die beiden Stadtteile verbindet, ist beeindruckend, die Aussicht unvergesslich. Kleine Cafés und lokale Weingüter laden zu einer Pause ein, bevor es zurück zur Küste geht.

Rückkehr nach Malaga

Die letzte Etappe führt entlang der Küste zurück nach Malaga. Kleine Dörfer, Buchten oder Aussichtspunkte bieten Gelegenheit für einen entspannten Abschluss des Trips.

Praktische Tipps

  • Mietwagen: Unverzichtbar, um Küste, Berge und Städte flexibel zu erreichen.
  • Beste Reisezeit: Frühling oder Herbst – warm, aber weniger überlaufen.
  • Strände & Küste: Duna de Valdevaqueros und Bolonia für Natur & Weite, Palombaggia-artige Strände an der Costa del Sol sind stark besucht.
  • Unterkünfte: Mischung aus Boutique-Hotels in Städten, Pensionen in Tarifa & Ronda.
  • Essen & Trinken: Tapas, frischer Fisch, Sherry, lokale Weine – unbedingt probieren.
  • Straßen: Küstenstraße A7 bietet tolle Panoramen – Zeit für Fotostopps einplanen.

Fazit

Dieser Andalusien-Roadtrip vereint Strand, Natur, historische Städte und spektakuläre Küstenpanoramen. Malaga, Marbella, Mijas, Tarifa, Duna de Valdevaqueros, Gibraltar, Cádiz, Sevilla und Ronda bieten eine abwechslungsreiche Mischung aus Abenteuer, Erholung und kulinarischem Genuss. Perfekt für alle, die Spanien intensiv erleben wollen – von Atlantik bis Mittelmeer, von weißen Bergdörfern bis historischen Städten.

Sardinien – Eine Insel zum verlieben

Kurz & knapp

  • Dauer: 7 – 14 Tage sind ideal
  • Anreise: Flug nach Olbia oder Fähre ab Genua/Livorno
  • Unterkunft: Porto Cervo (Costa Smeralda) & Baunei (Ostküste)
  • Must-Sees: Porto Cervo Marina, Strände Cala Goloritzé & Cala Mariolu, Bootstour Golfo di Orosei
  • Genuss: Feiern im Rituals Club, Essen im Il Mullo, sardische Spezialitäten wie Porceddu & malloreddus
  • Praktisch: Eigenes Auto per Fähre

Warum Sardinien 

Die Mischung aus Glamour, türkisblauen Stränden und authentischer Küche enttäuschen nicht. Diese Insel ist so vielfältig: einerseits Porto Cervo mit seinen Yachten, Designer-Boutiquen und legendären Partys, andererseits unberührte Landschaft und Dörfer wie das urige Baunei mit spektakulären Naturstränden haben einen echten Charme.

Porto Cervo – Luxus & Nachtleben

Schon die ersten Tage an der Costa Smeralda fühlten sich wie eine andere Welt an. Porto Cervo ist der Hotspot für Jetset und Dolce Vita. Am Tag habe ich an Stränden wie Spiaggia del Principe und Capriccioli entspannt – das Wasser ist so klar, dass es fast unecht wirkt.

Abends hieß es dann: raus in die Nacht! Der Rituals Club ist ein absolutes Muss – in eine Felslandschaft eingebaut, tanzt man hier unter freiem Himmel bis zum Sonnenaufgang. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde.

Auch kulinarisch kommt man in Porto Cervo auf seine Kosten: fangfrischer Fisch, Pasta mit Bottarga und ein Glas Vermentino – herrlich.

Der Weg nach Baunei – ein Erlebnis für sich

Nach ein paar Tagen Luxus wollte ich die wilde Seite Sardiniens entdecken. Der Weg von Porto Cervo nach Baunei ist schon ein Abenteuer: Er führt durch eine spektakuläre Berglandschaft mit Serpentinen, kleinen Dörfern und atemberaubenden Ausblicken. Schon die Fahrt ist ein Highlight und zeigt, wie abwechslungsreich die Insel ist.

Unterwegs habe ich einen Zwischenstopp am Spiaggia Ziu Santoru eingelegt – ein Geheimtipp. Der Strand ist nur schwer zugänglich, nicht barrierefrei und das Parken in der Nähe ist knapp. Dafür wird man mit Ruhe belohnt: kaum Menschen, klares Wasser und eine wunderbar entspannte Atmosphäre. Perfekt für alle, die gerne etwas abseits der großen Touristenstrände baden.

Wer mit der Fähre nach Sardinien reist, kann übrigens sein eigenes Auto mitnehmen – das macht die Erkundung dieser abgelegenen Orte noch einfacher.

Baunei – Natur & Traumstrände

Baunei selbst ist ein charmantes Bergdorf, das hoch über der Ostküste thront. Von hier erreicht man die spektakulärsten Buchten des Golfo di Orosei.

Die Strände Cala Goloritzé, Cala Mariolu und Cala Luna sind echte Naturwunder – oft nur per Boot oder nach einer Wanderung erreichbar. Das macht sie so besonders: keine Hotelanlagen, keine Menschenmassen, nur türkisblaues Meer, weiße Felsen und Ruhe.

Am Abend habe ich im Mullo gegessen – rustikale sardische Küche, reichlich und unglaublich lecker. Besonders die hausgemachten Pasta und ein Glas Cannonau haben den Tag perfekt abgerundet.

Praktische Tipps

  • Anreise: Mit der Fähre ab Italien (z. B. Genua oder Livorno) kann man bequem das eigene Auto mitnehmen.
  • Straßen & Fahrten: Die Bergstraßen sind kurvig, aber gut ausgebaut – unbedingt Zeit für Fotostopps einplanen.
  • Zwischenstopp Spiaggia Ziu Santoru: Nicht barrierefrei, Parkmöglichkeiten sehr begrenzt, aber traumhaft ruhig.
  • Bootstour Baunei: Ein absolutes Highlight, um mehrere Strände an einem Tag zu erleben.
  • Reisezeit: Mai, Juni oder September sind perfekt – angenehm warm und weniger überfüllt.
  • Kleidung: In Porto Cervo darf’s gerne etwas schicker sein, in Baunei reicht sportlich & bequem.

Fazit

Meine Woche auf Sardinien war ein Traum – die perfekte Mischung aus Luxus, Party & Genuss in Porto Cervo und Natur, Abenteuer & Erholung in Baunei. Schon die Fahrt durch die Berge mit einem Abstecher zum Spiaggia Ziu Santoru war ein Highlight für sich. Sardinien ist nicht nur ein Urlaubsziel, sondern ein Gefühl – und ich werde garantiert wiederkommen!

Korsika – Eine Insel mit vielen Facetten

Kurz & knapp

  • Dauer: 7 Tage sind ideal
  • Anreise: Fähre ab Livorno, Savona oder Nizza nach Bastia oder Porto-Vecchio – mit eigenem Auto spart man den Mietwagen. Alternativ Flug nach Figari.
  • Unterkunft: Übernachtungstipp: Camping La Vetta bei Porto-Vecchio
  • Must-Sees: Strände Palombaggia & Santa Giulia, Altstadt Porto-Vecchio, Bonifacio, Bavella-Pass, Zonza, La Solenzara
  • Genuss: Korsischer Käse (Brocciu), Wildschweinragout, Lonzu & Figatellu, frische Meeresfrüchte, korsischer Rosé
  • Praktisch: Auto oder Motorrad sehr empfehlenswert, Wanderschuhe für die Berge, Badesachen & Sonnenschutz

Warum Korsika

Korsika ist die Insel der Gegensätze: Traumstrände wie in der Karibik und gleichzeitig eine wilde Bergwelt wie in den Alpen. Am Vormittag badet man im türkisblauen Meer, am Nachmittag wandert man auf einsamen Pfaden durch die Macchia. Genau diese Mischung hat mich sofort fasziniert.

Wochenplan als Ideengeber

Tag 1 – Anreise & Ankommen
Mit der Fähre erreicht man die Insel bequem – die Einfahrt in den Hafen von Bastia oder Porto-Vecchio ist schon ein Highlight. Vom Hafen geht es direkt nach Camping La Vetta. Der Platz liegt ruhig im Grünen und ist trotzdem nah an den Stränden und der Stadt.

Tag 2 – Strände Palombaggia & Santa Giulia
Die berühmtesten Strände Korsikas – weißer Sand, türkisblaues Wasser und ein malerischer Rahmen mit Pinien. Sie sehen traumhaft aus, doch man sollte wissen: Im Sommer sind sie sehr stark besucht, Parkplätze sind schnell voll, und durch Strandbars, Wassersport und Sonnenliegen-Angebote geht manchmal das Gefühl von unberührter Natur verloren. Wer es ruhiger möchte, sollte früh am Morgen kommen oder bewusst kleinere Buchten in der Umgebung ansteuern.

Tag 3 – Bonifacio
Ein absolutes Highlight im Süden der Insel: Bonifacio, die Stadt auf den schroffen Kalksteinklippen. Die Altstadt mit ihren engen Gassen, kleinen Restaurants und dem Blick aufs Meer ist einmalig. Besonders beeindruckend ist die Treppe des Königs von Aragon, die direkt in die Klippen geschlagen wurde. Ein Bootsausflug zu den Grotten und Klippen rundet den Tag perfekt ab.

Tag 4 – Verborgene Buchten & Porto-Vecchio
Nach Bonifacio ging es zurück in die Region Porto-Vecchio. Neben den großen Stränden habe ich kleine, versteckte Buchten entdeckt, oft nur zu Fuß erreichbar. Dort war ich fast allein – ein klarer Kontrast zu Palombaggia & Santa Giulia. Am Nachmittag: ein Spaziergang durch die Altstadt von Porto-Vecchio, mit ihrem besonderen Flair und Blick über den Hafen.

Tag 5 – Bavella-Pass & Zonza
Ein Ausflug in die Berge ist Pflicht. Über Serpentinen fährt man hinauf zum Col de Bavella. Die Felsnadeln sind spektakulär, und wer Lust hat, kann eine kurze Wanderung einbauen. Das Bergdorf Zonza ist ein schöner Halt für Mittagessen mit korsischen Spezialitäten.

Tag 6 – La Solenzara
Die Region um La Solenzara ist ein echtes Naturparadies. Hier wechseln sich Flüsse, Wasserfälle und Naturpools ab – perfekt für ein erfrischendes Bad im klaren Gebirgswasser. Ideal auch als Alternative zu einem Strandtag, wenn man die Hitze meiden möchte. Wer abenteuerlustig ist, kann hier auch Canyoning ausprobieren.

Tag 7 – Abschied & letzte Eindrücke
Ein letztes Bad im Meer oder in einem Fluss, ein Café in Porto-Vecchio und ein Blick zurück aufs Meer, bevor es wieder zur Fähre oder zum Flughafen geht.

Camping La Vetta – Übernachtungstipp

Der Campingplatz La Vetta war die perfekte Basis: ruhig, naturverbunden und trotzdem nah an den Hotspots. Besonders schön war es, abends unter den Sternen zu sitzen und das typische Camping-Gefühl mit korsischer Atmosphäre zu verbinden.

Praktische Tipps

  • Camping La Vetta: Früh reservieren, da der Platz sehr beliebt ist.
  • Auto oder Motorrad: Unverzichtbar, um Strände, Berge und Städte flexibel zu erreichen.
  • Beste Reisezeit: Mai–Juni oder September – warm, aber weniger voll.
  • Bonifacio: Früh losfahren, Parkplätze sind rar. Bootstour einplanen!
  • La Solenzara: Badeschuhe mitnehmen, da es steinige Abschnitte gibt. Ideal an heißen Tagen.
  • Essen & Trinken: Brocciu-Käse, Wildschweinragout und korsischen Rosé unbedingt probieren.

Fazit

Korsika hat mich mit seiner Vielfalt begeistert: Karibik-Feeling am Meer, historische Städte wie Bonifacio, Abenteuer in den Bergen und die Erfrischung in La Solenzara. Mit Camping La Vetta hatte ich den idealen Ausgangspunkt, um all diese Facetten zu erleben. Diese Woche war eine perfekte Mischung aus Erholung, Genuss und Aktivität – und Korsika bleibt für mich eine Insel voller Kontraste und unvergesslicher Eindrücke.

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