Kurz & knapp
- Dauer: 7 – 14 Tage sind ideal
- Anreise: Flug nach Olbia oder Fähre ab Genua/Livorno
- Unterkunft: Porto Cervo (Costa Smeralda) & Baunei (Ostküste)
- Must-Sees: Porto Cervo Marina, Strände Cala Goloritzé & Cala Mariolu, Bootstour Golfo di Orosei
- Genuss: Feiern im Rituals Club, Essen im Il Mullo, sardische Spezialitäten wie Porceddu & malloreddus
- Praktisch: Eigenes Auto per Fähre
Warum Sardinien
Die Mischung aus Glamour, türkisblauen Stränden und authentischer Küche enttäuschen nicht. Diese Insel ist so vielfältig: einerseits Porto Cervo mit seinen Yachten, Designer-Boutiquen und legendären Partys, andererseits unberührte Landschaft und Dörfer wie das urige Baunei mit spektakulären Naturstränden haben einen echten Charme.
Porto Cervo – Luxus & Nachtleben
Schon die ersten Tage an der Costa Smeralda fühlten sich wie eine andere Welt an. Porto Cervo ist der Hotspot für Jetset und Dolce Vita. Am Tag habe ich an Stränden wie Spiaggia del Principe und Capriccioli entspannt – das Wasser ist so klar, dass es fast unecht wirkt.
Abends hieß es dann: raus in die Nacht! Der Rituals Club ist ein absolutes Muss – in eine Felslandschaft eingebaut, tanzt man hier unter freiem Himmel bis zum Sonnenaufgang. Ein Erlebnis, das ich nie vergessen werde.
Auch kulinarisch kommt man in Porto Cervo auf seine Kosten: fangfrischer Fisch, Pasta mit Bottarga und ein Glas Vermentino – herrlich.
Der Weg nach Baunei – ein Erlebnis für sich
Nach ein paar Tagen Luxus wollte ich die wilde Seite Sardiniens entdecken. Der Weg von Porto Cervo nach Baunei ist schon ein Abenteuer: Er führt durch eine spektakuläre Berglandschaft mit Serpentinen, kleinen Dörfern und atemberaubenden Ausblicken. Schon die Fahrt ist ein Highlight und zeigt, wie abwechslungsreich die Insel ist.

Unterwegs habe ich einen Zwischenstopp am Spiaggia Ziu Santoru eingelegt – ein Geheimtipp. Der Strand ist nur schwer zugänglich, nicht barrierefrei und das Parken in der Nähe ist knapp. Dafür wird man mit Ruhe belohnt: kaum Menschen, klares Wasser und eine wunderbar entspannte Atmosphäre. Perfekt für alle, die gerne etwas abseits der großen Touristenstrände baden.
Wer mit der Fähre nach Sardinien reist, kann übrigens sein eigenes Auto mitnehmen – das macht die Erkundung dieser abgelegenen Orte noch einfacher.
Baunei – Natur & Traumstrände
Baunei selbst ist ein charmantes Bergdorf, das hoch über der Ostküste thront. Von hier erreicht man die spektakulärsten Buchten des Golfo di Orosei.
Die Strände Cala Goloritzé, Cala Mariolu und Cala Luna sind echte Naturwunder – oft nur per Boot oder nach einer Wanderung erreichbar. Das macht sie so besonders: keine Hotelanlagen, keine Menschenmassen, nur türkisblaues Meer, weiße Felsen und Ruhe.

Am Abend habe ich im Mullo gegessen – rustikale sardische Küche, reichlich und unglaublich lecker. Besonders die hausgemachten Pasta und ein Glas Cannonau haben den Tag perfekt abgerundet.
Praktische Tipps
- Anreise: Mit der Fähre ab Italien (z. B. Genua oder Livorno) kann man bequem das eigene Auto mitnehmen.
- Straßen & Fahrten: Die Bergstraßen sind kurvig, aber gut ausgebaut – unbedingt Zeit für Fotostopps einplanen.
- Zwischenstopp Spiaggia Ziu Santoru: Nicht barrierefrei, Parkmöglichkeiten sehr begrenzt, aber traumhaft ruhig.
- Bootstour Baunei: Ein absolutes Highlight, um mehrere Strände an einem Tag zu erleben.
- Reisezeit: Mai, Juni oder September sind perfekt – angenehm warm und weniger überfüllt.
- Kleidung: In Porto Cervo darf’s gerne etwas schicker sein, in Baunei reicht sportlich & bequem.
Fazit
Meine Woche auf Sardinien war ein Traum – die perfekte Mischung aus Luxus, Party & Genuss in Porto Cervo und Natur, Abenteuer & Erholung in Baunei. Schon die Fahrt durch die Berge mit einem Abstecher zum Spiaggia Ziu Santoru war ein Highlight für sich. Sardinien ist nicht nur ein Urlaubsziel, sondern ein Gefühl – und ich werde garantiert wiederkommen!